
⛪Die Kräuterweihe ist ein alter katholischer Brauch am Hochfest Mariä Himmelfahrt (15. August). Dabei werden regionaltypische Heilkräuter und Blumen zu einem „Würzbüschel“ gebunden und in der Kirche gesegnet.
💐Ursprung: Der Brauch geht auf eine Legende zurück, nach der die Apostel das Grab der Jungfrau Maria leer vorfanden, gefüllt stattdessen mit wohlriechenden Kräutern und Blumen.
Inhalt des Straußes:
Je nach Region werden unterschiedliche Kräuter für den Strauß verwendet. Die genaue Anzahl der Pflanzen hat oft eine biblische Bedeutung (z. B. 7 für die Schöpfungstage oder 12 für die Apostel).
🌿Typische Pflanzen sind:
• Königskerze: Bildet meist das Zentrum (Symbol für das „Zepter“ Marias).
• Johanniskraut: Gilt als Heilpflanze gegen Schwermut und bringt „Licht“ ins Haus.
• Kamille: Bekannt für ihre beruhigende Wirkung.
• Schafgarbe: Wird traditionell bei Magenbeschwerden eingesetzt.
• Wermut: Ein stark bitteres Kraut zum Schutz.
• sowie Petersilie, Dill, Schnittlauch, Minze, Thymian, Rosmarin, Salbei, Lavendel
Die geweihten Sträuße sollen Haus und Hof vor Unheil, Blitzschlag und Krankheiten schützen.








