Donnerstag, 19. Oktober 2017

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St.-Martins-Spiel
Mittwoch, 15. November 2017
Jahresabschlusstreffen d. SeniorenUnion

Geschichte von Welda

 

836 erste Erwähnung des Dorfes Wellethi in den Corveyer Traditionen

820 - 840 Erwähnung als Welise im Codex Eberhardi

876 Konradiner Berengar ist Graf in Welda

1010 Welda kommt unter die weltliche Herrschaft des Fürstbischofs von Paderborn

1188 Erste Erwähnung des Rittergeschlechtes von Wellede

1200 - 1250 Die St.-Kilians Kirche wird errichtet. Erster Priester ist Johann von Wellethe

1231 Der Domkantor erhält die Aufsicht über Welda.
Ammenhausen und Dehausen gehören zur Mutterkirche Welda

1239 Godschalk von Wellethe gibt einem Eigenbehörigen die Freiheit

1249 Kloster Corvey überträgt Güter zu Welda dem Thethard von Wellede

1265 - 1266 Ritter von Wellede wirken mit beim Landfrieden zwischen Paderborn und Hessen

1290 Kercwelede (Kirchwelda) wird erstmalig genannt

1309 Alten-Welda wird erstmalig in einer Urkunde erwähnt

1347 - 1352 Große Pest in Welda

1380 Ritter Albert ist Kirchherr zu Welda

1403 Ein Lehnsregister des Stiftes Heerse spricht von Ober- und Unter- Welda

1469 Das Geschlecht der Ritter von Wellede ist erloschen.
Gottschalk von Haxthausen wird mit Welda belehnt

1486 Gottschalk von Haxthausen errichtet im Hörler Bach eine Mühle

1565 "Daß Bürgereid von alters her" - Bürgereid von Welda

1593 Die älteste erhaltene Schützenordnung von Welda

1600 Welda ist mit 50 Häusern und 400 Einwohnern zweitgrößtes Dorf im Gebiet
von Warburg

1601 Anton Hertogen ist Pfarrer in Welda

1618 - 1648 Dreißigjähriger Krieg. Welda verliert ca.
1/4 seiner Häuser und etwa 100 Einwohner

1630 Henricus Brandes ist Pfarrer in Welda

1646 Meinolpfh Radering ist Pfarrer in Welda

1660 Verpflichtung zur Aufstellung und Ausrüstung von Schützenkompagnien

1693 Pfarrer Bernardus Hillebrand legt die Kirchenbücher an

1701 Feuersbrunst in Welda

1703 Schlacht bei Hörle, Durchmarsch der Dänen soll verhindert werden

1723 Feuersbrunst - die Hälfte des Dorfes wird vernichtet (43 Häuser)

1734 - 1736 Hermann Adolf von Haxthausen errichtet das Schloß in Welda und die Orangerie

1756 - 1763 Im Siebenjährigen Krieg müssen die Bauern zahlreiche Dienste für das Militär leisten

1787 Franz von Brackel heiratet Wilhelmine von Haxthausen; Welda geht in den Besitz von Brackel über

1796 Der Franzose Johann Nicolaus Rappe löst Johann Heinrich Wünnenberg als Pfarrer ab

1797 Wormelner Krieg: im Streit zwischen Bauern und Nonnen kommt der Weldaer Bürger Wüllrich zu Tode

1801 Schloß Welda wird den französischen Trappisten überlassen

1810 Friedericus Wilhelmus Zieren wird Pfarrer in Welda

1819 Neugründung der Schützengesellschaft nach Ende der französischen Herrschaft

1823 Ein Schulhaus und ein Pfarrhof werden gebaut

1835 Schriftstellerin Ferdinande von Brackel wird auf Schloß Welda geboren

1840 Landstraße nach Warburg wird gebaut

1850 Die lange Brücke über den Hörler Bach wird gebaut

1853 Pfarrer Hoischen gründet eine Mäßigkeits- Bruderschaft

1858 Ankauf von Haus-Nr. 52 als Jungen-Schule

1859 Mädchen und Jungen werden in der Schule getrennt unterrichtet

1860 Therese Leistenschneider ist die erste Lehrerin

1864 Caspar Kleinschmidt wird Pfarrer

1865 Der heutige Altar wird von der Pfarrerei Warburg - Altstadt gekauft

1872 Die Mädchenschule an der Hörler Straße wird eingeweiht

1875 Johann Ignaz Fuchs, geb. in Welda, schenkt der Gemeinde die Kirchenturmuhr

1876 Erster Standesbeamter wird Freiherr Georg von Brackel

1882 Die Straße Welda-Hörle ist fertig gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr wird aufgestellt.
Gesangverein "Eintracht" wird gegründet

1883 Es brennen 6 Häuser und 4 Scheunen ab: darunter auch die Knabenschule

1886 Ludwig Rubarth tritt seine Pfarrstelle in Welda an

1887 Die neue errichtete Knabenschule wird eingeweiht

1890 Das Teilstück der Bahnstrecke Warburg- Marburg wird bis Arolsen eröffnet

1900 Der neue Friedhof auf den "Siebenäckern" wird fertig

1910 Bei der Volkzählung hatte Welda 555 Einwohner.
Das Elektrizitätswerk liefert erstmalig Strom. Wasserleitungen werden gebaut.
Welda erhält erstmalig einen gewerblichen Bäcker (Philipp Tölle aus Dössel).
Der Sportverein wird gegründet

1911 Ein Ziegenzuchtverein wird gegründet

1917 Prospektpfeifen der Kirchenorgel und die Glocken werden für Kriegszwecke abgeliefert

1919 Aus unserer Gemeinde sind im 1. Weltkrieg 20 Soldaten gefallen.
Pfarrer Paul Thelen wird Nachfolger von Pfarrer Rubarth

1920 3 neue Glocken aus Stahl: Kilianus, Maria und Martha

1922 Gründung des Musikvereins Welda

1926 Pfarrer Johannes Sauerwald löst Pfarrer Thelen ab

1927 Ein Kalkwerk wird mit wechselndem Erfolg betrieben.
Neubau der Twistebrücke im Straßenzuge Welda-Volkmarsen

1928 Neues Pfarrhaus fertiggestellt, Pfarrer Franz Cramer eingeführt

1932 Verein für Kath. Arbeiterkolonien Westfalen erwirbt das Rittergut

1937 Die sieben Brüder der Kath. Arbeiterkolonie verlassen Welda

1938 Reinhard Henschel erwirbt das Rittergut Welda

1939 Kriegsbeginn. Die Schulen werden wegen der Luftgefahr geschlossen. Auf dem Rittergut wird im Oktober ein Kriegsgefangenenlager errichtet. Tiefflieger beschießen Eisenbahnzüge

1945 Am 30.3. wird der Bauer Müller von den Nazis erschossen. Am 31.3. stehen die ersten amerikanischen
Panzer in Welda. Vom 17.04 bis 03.05. US-Auffanglager für ca. 80.000 deutsche Kriegsgefangene.
Im 2. Weltkrieg sind aus Welda 43 Soldaten gefallen

1947 Großes Hochwasser

1948 Für 157 Schulkinder besitzt Welda 3 Lehrkräfte

1949 Erstes Schützenfest nach dem Krieg. Die 1. Ortsatzung für die Siedlung am Hoppenberg wird erlassen

1950 Das Rittergut, ohne die Waldungen, geht an Hermann Busch über.
Der Gesangverein "Eintracht" wird wieder aktiv

1950 Zahlreiche Aufführungen der Theatergrupppe im Saale Kuhaupt (Frekes) und vor dem Schloß

1951 Die Gemeinde und die Dominialverwaltung Waldeck kaufen die Wälder des Ritterguts

1952 Die Schmiede wird geschlossen. Bei der Ernte wird erstmalig ein Mähdrescher eingesetzt.
Der neue Pfarrer, Dr. Bernhard Scherer, wird eingeführt

1955 Franz Peitz wird als Pfarrer eingeführt

1956 Schwere Hochwasser. Gründung der Kopingsfamilie Welda. Pfarrer Peitz Pfarrverweser für Welda.
Gründung der Kath. Frauengemeinschaft

1958 Pfarrer Fuhlrott wird neuer Pfarrer

1962 Es findet letztmalig eine Hausgeburt statt (Hebamme Sophie Stolte).
DRK-Ortsverein Welda wird gegründet.
Beginn der Flurbereinigung. Feuerwehrgerätehaus und Musikhaus werden gebaut

1963 Die neue Schule am Iberg und der Sportplatz werden gebaut. Der dritte
Bauabschnitt "Hochwasserschutz" wird begonnen

1965 Großes Hochwasser

1967 Standesamt Welda wird aufgelöst

1969 Die Friedhofskapelle wird fertig gestellt

1970 Gründung des Anglervereins

1971 Die Teilstrecke der Autobahn A44 zwischen Niederelsungen und Warburg wird freigegeben

1973 Die Gemeindehalle wird fertig gestellt. Ende der Grundschule Welda

1974 Welda wird Stadtteil von Warburg

1979 Dominikanerpater Gottfried Pöschl O.P. wird Pfarrverweser.
Welda und Germete bilden Pfarrverbund

1980 Die Sportabteilung der Kolpingfamilie wird gegründet

1982 Der Betrieb auf der Bahnstrecke Warburg-Volkmarsen wird eingestellt

1986 Ein neues Ehrenmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges wird eingeweiht

1987 Kanalanschluß an die Kläranlage Warburg

1988 Der RP in Detmold weist den Hoppenberg bei Welda als Naturschutzgebiet aus.

1989 Die Bäckereien Tölle und Hillebrand stellen den Betrieb ein.
Der Radweg (R51) auf der ehemaligen Bahntrasse wird eröffnet.
Erster Preis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

1990 Dr. Maluche kauft das Schloß

1993 Alfons Weskamp wird Pfarrer für Welda und Germete.
Bronzeplakette im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

1994 Einweihung des neuen Kindergartens "Adolph Kolping"

1995 Silberplakette im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

1996 Klaus und Brigitte Fauerbach erwerben das Schloß. Die Postfiliale in Welda wird geschlossen

1997 Welda gibt sich ein Wappen

 

2000

Welda hat 888 Einwohner.
Welda erreicht zum zweiten Mal die Silberplakette im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

2001

Stadtschützenfest in Welda; Ralf und Ute Stolte regieren das Schützenvolk der Stadt Warburg.
Die Nepomukgruppe wird von der Alten Warburger Straße an den Ortseingang, Ferdinande-von-Brackel-Straße versetzt.

2002

Die Volksbank Warburg eG (ehem. Spadaka) schließt ihre Filiale in Welda. Trauungen sind durch das Standesamt Warburg im Spiegelsaal des Schloßes möglich.
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Herrn Bundespräsidenten Johannes Rau an den langjährigen Ortsvorsteher und Ratsherrn Johannes W. Bodemann. Das 1962 erbaute Feuerwehrgerätehaus an der Straße Zur Alten Mühle wird nach 9-monatiger Bauzeit nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten seiner Bestimmung übergeben.

2003

Dritte Silberplakette im Landeswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden“.
Das Mühlenrad wird zur Stromerzeugung genutzt.
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Herrn Bundespräsidenten Johannes Rau an den langjährigen Ortsheimatpfleger und Aufsichtsratvorsitzenden a.D. der Volksbank Warburger Land  Bruno Hake


2004

Hubertus Kuhaupt wird neuer Ortsvorsteher und damit Nachfolger von Hans Bodemann, der nach 29 Jahren nicht wieder kandidierte.

2005

Bruno Hake geht als Ortsheimatpfleger nach 21 Jahren in den Ruhestand. Nachfolger wird Hans Bodemann, der mit einer   
Arbeitsgruppe mit Franz Bodemann, Heinz Marquardt und Franz Petri die Geschichte des Dorfes fortschreibt.
Im Haus Rita Kuhaupt (Ortweins) im Fahrweg 16 eröffnet ein kleines Lebensmittelgeschäft.
Aus dem Förderverein Iberg-Halle wird die Dorfgemeinschaft Welda e. V. – Gemeinschaft der Weldaer Vereine.
Das Neubaugebiet „Am Iberg II“ an der Südseite des Ortes wird erschlossen.

2006

50-jähriges Bestehen der KFD Welda.

Das Heeresmusikkorps II aus Kassel spielt auf Einladung des Heimatschutzvereins in Welda.
Die Löschgruppe Welda baut in Eigenleistung eine neue Fahrzeuggarage als Ersatz für die 1969 errichtete Garage, die baufällig war.
Die Dorfgemeinschaft Welda e. V. erstellt eine Internetseite für Welda.
Der Heimatschutzverein führt neue Dorffahnen mit Wappen ein.


2007

Die Kolpingsfamilie feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung und einem großen Festumzug.
Die Löschgruppe Welda feiert ihr 125-jähriges Bestehen, welches mit einem Stadtfeuerwehrfest begangen wird.

2008

Die Schule in Welda als Außenstelle der Kath. Grundschule Warburg wird geschlossen.

Die Kolpingsfamilie Welda wandelt den Tennisplatz nach Auflösung der Tennisabteilung in einen Bolzplatz um.
Die L 552 wird im Bereich Welda grundlegend saniert.

2009

Hubertus Kuhaupt (CDU) wird anlässlich der Kommunalwahl mit 82,08 % der Stimmen im Wahlkreis Welda/Wormeln erneut in den Rat der Stadt Warburg gewählt. Vom Stadtrat wird er auf Vorschlag der CDU für weitere fünf Jahre zum Ortsvorsteher des Stadtteils Welda gewählt.

2010

Die Dorfgemeinschaft Welda e.V. erwirbt von der Stadt Warburg die Iberg-Halle und das ehemalige Schulgebäude zum
Preis von 1,- Euro.

2012

Pastor Alfons Weskamp tritt nach 19-jährigem seelsorgerischen Wirkens in Welda und Germete in den Ruhestand. Die Seelsorge erfolgt  zukünftig durch ein Team aus Geistlichen des Pastoralverbundes Warburg Stadt und Land. Das Pfarrhaus an der Kilianstraße ist verwaist.

Hauptbrandmeister Oswald Blömeke gibt sein Amt als Löschgruppenführer der Feuerwehr Welda nach 25-jähriger Tätigkeit in jüngere Hände: sein Nachfolger wird Hauptbrandmeister Werner Menne.

Für seine Verdienste als Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Anglervereins Welda wir Hans Stiene zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der VdK-Ortsverband löst sich Ende des Jahres auf.

Der Musikverein feiert sein 90-jähriges Bestehen. 

 

2013

Das von Ignaz Fuchs 1875 erbaute mechanische Uhrwerk der Kirchturmuhr wird mit einem Elektromotor ausgestattet.

Nach 18-monatiger Umbauzeit wird die ehemalige Grundschule fortan als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Werner und Ellen Lücke regieren das Schützenvolk in Welda.

Zum Jahresende hat Welda 765 Einwohner.

 

2014

 Der Anglerverein erhält für die Erstellung eines Fischlehrpfades mit 12 Schautaflen den Klimaschutzpreis der RWE.

Nach einem Jahr Vorstandsvakanz hat die KFD Welda einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz hat Susanne Temme inne.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier ist im Rahmen einer Kommunalwahlkampfveranstaltung der CDU zu Gast in der Iberg-Halle.

Anlässlich der Kommunalwahl im Mai wird Hubertus Kuhaupt (CDU) für eine dritte Amtszeit in den Rat der Hansestadt Warburg gewählt. Der Stadtrat wählt ihn erneut zum Ortsvorsteher von Welda.

Dietmar Senftner ist Schützenkönig von Welda. Seine Ehefrau Regina ist die Königin an seiner Seite.

Die Gaststätte "Kulturbahnhof" (KuBa) an der Wittmarstraße feiert ihr 30-jähriges Bestehen.

Pater Gottfried (Leo) Pöschl (OP) verstirbt im Alter von 85 Jahren in Mainz.

 

2015

Die Katholisch-öffentliche Bücherei im Pfarrhaus wird 15 Monate nach dem Rücktritt von Erwin Markowski wiedereröffnet.

Der Landwirt Norbert Trilling wird neuer Jagdvorsteher und löst damit seinen Vorgänger Burkhard Tegethoff ab. Sein Vertreter ist der Postbeamte Werner Menne.

Werner Menne ist bester Schütze und regiert mit seiner Ehefrau Medea die Schützen.

Ein Team der Löschgruppe Welda gewinnt den Schlauchziehwettbewerb auf der internationalen Feuerwehrausstellung "Interschutz" in Hannover.

In der St.-Kilian-Kirche wird eine Lautsprecheranlage installiert.

Die traditionsreiche Gaststätte "Zur Twiste" schließt für immer ihre Türen.

Hans Bodemann legt sein Amt als Ortsheimatpfleger aus Altersgründen nieder.

 

2016

Der langjährige Löschgruppenführer Hauptbrandmeister Oswald Blömeke wird nach einstimmigem Beschluss zum Ehrenbrandmeister der Löschgruppe Welda ernannt.

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt löst Alt-Ortsvorsteher Hans Bodemann als Vorsitzender der in Welda ansässigen Dr. Hartmann'schen Armenstiftung ab.

Dietmar und Regina Senftner regieren erneut das Weldaer Schützenvolk.

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